Für viele Naturvölker ist eine intuitive Kommunikation mit den Tieren und Pflanzen etwas völlig Normales. Auch unsere Tiere kommunizieren ständig intuitiv mit ihrer Umwelt und ihren Menschen. Neben der Laut- und Körpersprache sind unsere tierischen Freunde in der Lage, unsere Emotionen und Energien wahrzunehmen und darauf zu reagieren. So stehen wir ebenfalls in permanenter nonverbaler Kommunikation mit unseren Tieren. In meinem heutigen Beitrag zeige ich Dir drei Anzeichen, an denen Du erkennst, dass auch Du intuitiv mit Deinem Tier kommunizierst.

Dein Tier weiß, was Du denkst

Hast Du schon einmal erlebt, dass Du an Deine Katze gedacht hast und sie kurz darauf zu Dir auf die Couch gesprungen kommt und sich schnurrend an Dich schmiegt, obwohl sie gerade draußen unterwegs war? Oder hast Du schon einmal daran gedacht, gleich mit Deinem Hund Gassi zu gehen und er hat sich schon bereit gemacht, bevor Du überhaupt aufgestanden warst?

Wir bekommen immer mal den Eindruck, dass unsere Tiere unsere Gedanken lesen könnten. Gerade dann, wenn wir unbewusst Gedanken aussenden, können uns unsere Tiere damit überraschen, wie viel sie von dem, was wir dachten, wissen. Was einerseits nett und verblüffend sein kann, kann andererseits auch problematisch sein. Ein typisches Problem in der Hundeerziehung ist die unbewusste Gedankenaussendung beispielsweise beim Befehl „Komm!“. Wenn Du Deinem Hund zurufst „Komm!“, aber gleichzeitig Angst hast, dass er nicht kommt oder sogar weiter weg läuft, dann sendest Du genau diese Gedanken an Deinen Hund. Er hört nun „Komm!“ und erhält gleichzeitig den gedanklichen „Befehl“ „Bleib oder lauf weg!“. Dein Hund könnte nun sprichwörtlich eine Münze werfen, um herauszufinden, was Du wohl tatsächlich meinst. Deshalb ist es sehr wichtig, in der Kommunikation mit unseren tierischen Freunden stets im Hier und Jetzt zu sein.

Dein Tier weiß, wann Du heim kommst

Du kennst das bestimmt auch: Du kommst von der Arbeit nach Hause und Dein Hund oder Deine Katze erwartet Dich bereits freudig an der Tür. Faszinierend, findest Du nicht? Unsere Tiere haben ein sehr feines Gespür dafür, wann wir uns auf dem Weg zu ihnen befinden. Nun können Skeptiker sagen, dass dies allein unserem Tagesrhythmus geschuldet ist, dem sich unsere Tiere nach einer gewissen Gewöhnungsphase anpassen.

Der Wissenschaftler Rupert Sheldrake hat dieses Phänomen in seinem Buch „Der siebte Sinn der Tiere“ näher untersucht. In unzähligen Experimenten mit Hunden und Katzen wurde bestätigt, dass die Tiere sich auf die Ankunft ihres Herrchens oder Frauchens vorbereiten – egal, von wo aus sie sich auf den Weg machen und egal zu welcher Tageszeit. Auch wenn ihre Menschen zu ungewöhnlicher Tageszeit heim kamen, wussten es die Tiere und machten sich bereit. In einem Teil der Experimente haben sich die Menschen sogar auf den Weg gemacht und es sich auf dem Heimweg anders überlegt. Die Tiere dieser Menschen machten sich ebenfalls bereit für die Begrüßung. Doch in dem Moment, als die Halter es sich anders überlegten, gingen die Tiere wieder auf ihren Platz zurück.

Sheldrakes Erklärung dafür begründen sich auf den von ihm postulierten morphogenetischen Feldern, in welchen alle Informationen vorhanden sind und nur abgerufen werden müssten – quasi einer energetischen Datenbank.

Dein Tier weiß, wie es Dir geht

Nicht nur auf unsere Gedanken können unsere Tiere auf faszinierende Art und Weise reagieren. Auch unsere Gefühle nehmen die feinsinnigen Antennen unserer tierischen Freunde auf. Es gibt diese Tage, an denen einfach nichts klappen will. Wir hüpfen von einem Fettnäpfchen ins nächste, stehen im Stau, verschütten unseren Kaffee und werden von unserem Chef scharf kritisiert. Eben ein Tag, an dem wir am liebsten gleich im Bett geblieben wären. Dann kommst Du heim und auch Deine Katze ist irgendwie verstimmt. Sie begrüßt Dich nicht so freudig wie sonst und geht Dir scheinbar aus dem Weg.

Wenn Du in solchen Momenten mal tief in Dein Herz schaust und hineinspürst, wie es Dir wirklich geht, dann kann es sein, dass Dein tierischer Freund Deine verqirlten Energien spiegelt. Das ist nicht schlimm und auch ganz normal. Es zeigt, wie gut die Tiere spüren, was in Dir vorgeht und auf ihre Weise darauf reagieren.

Auf der anderen Seite kommt es auch vor, dass Dir Dein Tier in solchen Momenten besonders viel Aufmerksamkeit und Liebe schenken möchte, weil es spürt, dass Du das nun brauchst. Eine Katze auf dem Schoß lindern nicht nur körperliche Schmerzen. Auch seelisches Leid, Angst, Stress und Trauer werden von einer schnurrenden Samtpfote auf wundersame Weise gelindert.

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