Im ersten Teil meiner Miniserie „Mein Hund bellt“ habe ich Euch die verschiedenen Arten des Bellens und deren mögliche Ursachen gezeigt. In diesem Artikel soll es nun darum gehen, was Du tun kannst, wenn Dein Hund übermäßig bellt.

Angstbellen

Was hilft:

AngstbellenBellt Dein Hund aus Angst, ist es wichtig, dass Du den Auslöser dieser Angst herausfindest. Kennst Du den Auslöser, ist es für den Anfang hilfreich, ihn zu vermeiden. Sorge dafür, dass Dein Hund gar nicht erst in die angstauslösende Situation kommt. Ist es dennoch passiert, solltest Du ihn so schnell wie möglich aus der angstauslösenden Situation wieder herausholen. Angst ist ein Stressfaktor und es ist äußerst schwierig, Deinem Hund das Bellen abzugewöhnen, wenn er dieser Angst permanent ausgesetzt ist.

Habt Ihr die angstauslösende Situation erfolgreich vermeiden können, kannst Du beginnen, ihn langsam zu „desensibilisieren“. Das funktioniert ähnlich wie die Desensibilisierung bei Allergien. Der Hund wird dem Reiz dabei nur in sehr schwachen Dosen ausgesetzt. Kommt er mit der Situation zurecht, kann die Dosis langsam erhöht werden. Das funktioniert aber nur, wenn sich der Stressfaktor einer Situation tatsächlich in dem Maße reduzieren lässt. Hier hat es sich meist bewährt, einen kundigen Hundetrainer zu engagieren.

Aufregungsbellen

Was hilft:

AufregungsbellenBellt Dein Hund vor Aufregung, solltest Du den Stresslevel Deines Hundes radikal reduzieren. Wichtig ist vor allem, dass Du ruhig mit Deinem Hund umgehst und ihn in Aufregungssituationen nicht weiter anstachelst. Dafür solltest Du natürlich selbst auch ruhig sein. Achte darauf, dass Du ruhig, souverän und besonnen agierst, wenn Dein Hund in der Nähe ist. Aufregung und Stress übertragen sich sonst leicht von Dir auf Deinen Hund.

Verteidigungsbellen

Was hilft:

VerteidigungsbellenDenkt Dein Hund, er müsste etwas oder jemanden verteidigen, solltest Du zuoberst auf Deeskalisation setzen. Dazu setzt Du am besten Beschwichtigungssignale ein, so, wie es Hunde untereinander auch tun würden. Am besten ist es aber, wenn Du Deinen Hund gar nicht erst in die Situation bringst, etwas oder jemanden verteidigen zu wollen. Souveränes Verhalten ist auch hier das A und O. Gib Deinem Hund nicht das Gefühl, etwas bewachen oder verteidigen zu müssen. Ist die Bindung zwischen Deinem Hund und Dir stark genug, wird er Dich in einer ernsten Gefahr sowieso verteidigen.

Erlerntes Bellen

Was hilft:

Erlerntes BellenIst das unerwünschte Bellen Deines Hundes erlerntes Verhalten, ist es wichtig, dass Du ihm in der Situation keinerlei Aufmerksamkeit schenkst. Eine Ausnahme ist eine sanfte Zurechtweisung bereits im Ansatz des Handelns. Diese Zurechtweisung kann beispielsweise aus einem sanften Schnauzengriff (ohne dem Hund weh zu tun!) oder einem Kommando wie „Folge mir!“ bestehen. Kennt der Hund den Schnauzengriff, reicht es meist aus, ihm die Hand zu zeigen und er stellt das unerwünschte Verhalten ein. Wichtig ist dabei aber wie gesagt, dass die Zurechtweisung bereits erfolgt, wenn der Hund gerade ansetzen möchte, etwas Unerwünschtes zu tun. Ist er bereits mittendrin, ist es zu spät.

Frustrationsbellen

Was hilft:

FrustrationsbellenBellt Dein Hund, weil er frustriert ist, solltest Du ihn unbedingt so schnell wie möglich aus der frustrierenden Situation herausholen. Zu erkennen, was den Frust auslöst, kann manchmal langwierig sein, aber es ist wichtig, die Ursache zu finden und abzustellen. Langeweile, etwas nicht dürfen, langes Alleinbleiben sind Beispiele, die zu Frustrationsbellen führen können.

Was kann die Tierkommunikation erreichen?

Die Tierkommunikation ist ein wunderbares Mittel, um die Ursache für unerwünschtes Verhalten herauszufinden. Außerdem hilft sie, das Verhalten sanft abzugewöhnen und dem Hund begreiflich zu machen, weshalb das Verhalten unerwünscht ist. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn wenn Dein Hund nicht versteht, weshalb er etwas nicht darf, ist es für ihn schwierig sich richtig zu verhalten. Auch die Sichtweise Deines Hundes wird in der Tierkommunikation beleuchtet, was Dir wiederum helfen kann zu verstehen, weshalb Dein Hund etwas bestimmtes tut oder unterlässt.

Gibt es zwischen Dir und Deinem Hund Missverständnisse oder kommst Du mit einem Problem nicht weiter? Ich helfe Dir mittels telepathischer Tierkommunikation.

Wenn Du lieber selbst lernen möchtest, mit Deinem Hund zu sprechen, kannst Du in meinem Online-Basis-Seminar Tierkommunikation startet. Der nächste Starttermin ist der 24.11.2016. Ich würde mich freuen, wenn Du dabei bist.