Irgendwann, nach einer positiven Erfahrung mit einer Tierkommunikatorin, entsteht in vielen Tierbesitzern der Wunsch, die Tierkommunikation selbst zu erlernen. Sie stellen sich die Frage, wie es wohl wäre, mit dem eigenen Tier kommunizieren zu können. Wie viel einfacher das Zusammenleben womöglich wäre und wie schnell Probleme und Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden könnten. In diesem Artikel gehe ich auf die vielleicht häufigsten Fragen ein, die sich ein Tierbesitzer diesbezüglich stellen kann:

  1. Kann jeder die Tierkommunikation erlernen?
  2. Welche Voraussetzungen braucht man dafür?
  3. Wie lange muss ich üben, bis ich erste erfolgreiche Ergebnisse erziele?
  4. Welche Ausbildungsform ist für mich geeignet?
  5. Ab wann kann ich die Tierkommunikation gewerblich ausüben?

Kann jeder die Tierkommunikation erlernen?

Tierkommunikation zu erlernen ist meiner Erfahrung nach in etwa so schwer oder leicht wie Meditation, Entspannung oder Yoga zu erlernen. Wie leicht es dem einzelnen fällt, kann ich nicht pauschal beantworten. Es hängt unter anderem auch von seiner Sicht der Welt ab. Ist ein Mensch offen und schaut er gerne mal über den Tellerrand des bekannten hinaus, fällt ihm das Erlernen der Tierkommunikation vermutlich leichter als einem Menschen, der nur an das glaubt, was er bisher gelernt hat. Wer schon etwas Vorerfahrung in Meditations- und Enspannungstechniken hat, hat sicherlich einen gewissen Vorteil, allerdings ist es prinzipiell jedem Menschen möglich, die Tierkommunikation zu erlernen.

telepathische FähigkeitenDie Fähigkeit zur telepathischen Wahrnehmung ist uns allen in die Wiege gelegt. Kleinkinder tun es permanent. Im Laufe ihrer Entwicklung vermindert sich jedoch leider die positive Resonanz der Umgebung in Bezug auf Telepathie. Die Folge ist, dass die Kinder irgendwann aufhören, auf diese Weise mit ihrer Umgebung zu kommunizieren.

Das Positive daran ist, dass wir es prinzipiell alle schon können. Wir haben es nur vergessen.

Welche Voraussetzungen braucht man dafür?

Die wichtigste Voraussetzung, um eine gute Tierkommunikatorin zu werden, ist Dein Wille! Da wie bei allen anderen Dingen auch eine einzelne Einweihung oder ähnliches nicht ausreicht und Du nicht von jetzt auf gleich eine erfahrene Tierkommunikatorin wirst, brauchst Du den uneingeschränkten Willen, die Tierkommunikation zu erlernen. Nur, wenn Du es tief in Deinem Herzen willst, wirst Du den nötigen Einsatz mitbringen, regelmäßig zu üben und dran zu bleiben.

Neben Deinem starken Willen ist es hilfreich, wenn Du Deine Emotionen zu einem gewissen Grad kontrollieren kannst. Starke Emotionen wie Wutausbrüche, Depression oder Angst können Deine Wahrnehmungsfähigkeit blockieren. Wenn Du ein ausgeprägt emotionaler Mensch bist, empfehle ich Dir, nebenher verschiedene Entspannungstechniken oder Meditationen zu praktizieren. Entspanntheit vereinfacht die Tierkommunikation nämlich sehr.

Wie lange muss ich üben, bis ich erste erfolgreiche Ergebnisse erziele?

Diese Frage ist für viele Anfänger und Interessierte sicherlich die wichtigste. Die meisten Interessenten glauben, dass sie nur ein Samstagsseminar besuchen müssten und dann perfekt mit Tieren sprechen könnten. Leider wird diese Vorstellung auch von einigen Anbietern forciert. Wie bei allem sind aber auch hier regelmäßiges Üben und Motivation der Schlüssel.

Tiersprache lernenDu kannst das Erlernen der Tierkommunikation mit dem Erlernen einer Fremdsprache vergleichen. Stelle Dir selbst einmal die Frage, wie flüssig Du in einer neuen Fremdsprache nach einem Tag Training sprechen kannst. Du wirst einzelne Worte verstehen, vielleicht auch schon einige wenige Sätze sprechen können. Aber einen intensiven, interaktiven Dialog wirst Du sicherlich nicht führen können. Genauso verhält es sich mit der Tierkommunikation.

Meine Seminare führe ich vorrangig online. Ich persönlich bin kein großer Fan von Ein-Tages-Seminaren, da dort sehr viel Information in sehr kurzer Zeit vermittelt wird und der Teilnehmer nach dem Tag komplett auf sich allein gestellt ist. Ich als Lehrerin kann meinen Teilnehmern nicht zumuten, nach nur 6-8h Training an einem einzigen Tag alles weitere eigenständig und ohne Anleitung zu meistern.

Daher dauern meine Seminare immer mehrere Wochen. Das Basis-Seminar läuft über drei Wochen, das Aufbau-Seminar über 4 Wochen. In der Zeit treffen wir uns in regelmäßigen Abständen virtuell oder vor Ort um uns auszutauschen, Fortschritte und Probleme zu besprechen und gemeinsam zu üben. Zwischen diesen Terminen bekommen meine Teilnehmer mehrere Aufgaben, die sie lösen dürfen.

Während meines dreiwöchigen Basis-Seminars haben bisher alle Teilnehmer, die aktiv mitgearbeitet haben, ihre verborgenen Fähigkeiten zur Tierkommunikation wiedererkannt. Am Ende des Seminars konnten sie stets den Charakter der Übungstiere erkennen, Aussagen über deren Umgebung machen und Informationen über Vorlieben und Stimmungen erhalten. Nicht minder wichtig ist aber das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das meiner Meinung nach in einem Seminar, das über mehrere Wochen verläuft, viel besser erarbeitet und gestärkt werden kann als in einem Ein-Tages-Seminar.

Welche Ausbildungsform ist für mich geeignet?

Du kannst die Tierkommunikation auf unterschiedliche Art und Weise erlernen. Welche Form Du wählst hängt sicherlich vor allem von Deiner Art zu lernen ab.

a) Vor-Ort-Seminar

Vor Ort SeminarVor-Ort-Seminare finden meist an einem Wochenende statt (entweder an einem Tag oder verteilt auf zwei Tage). Die Tierkommunikationslehrerin bringt Dir in einer Gruppe die wichtigsten Grundlagen der Tierkommunikation bei. Ihr macht verschiedene Medialitätsübungen miteinander und bringt Fotos Eurer Tiere mit, mit denen Ihr üben könnt.

Vorteil: Du übst vor Ort mit anderen Menschen und knüpfst neue Kontakte.

Nachteil: Die Seminargebühr ist tendenziell sehr hoch und nach dem Wochenende bist Du auf Dich allein gestellt.

b) Online-Seminar

Online Basis-Seminar TierkommunikationBei einem Online-Seminar lernst Du ebenfalls in einer Gruppe, allerdings virtuell. Ihr trefft Euch zu regelmäßigen Webinaren und zwischen den Webinaren erhaltet Ihr Übungen, die Ihr erledigen dürft. Das Unterrichtsmaterial wird den Teilnehmern Stück für Stück nahegebracht und es findet eine intensive Betreuung statt.

Vorteil: Das Seminar läuft über mehrere Wochen. Du kannst Dir Deine Zeit selbst einteilen und musst Dir nur die Webinartermine freihalten. Die Seminargebühr ist meist günstiger als bei Vor-Ort-Seminaren.

Nachteil: Die Interaktion mit den anderen Teilnehmern ist virtuell und Du brauchst ein gewisses Maß an Eigenmotivation zwischen den Webinaren.

c) Seminar im Selbststudium

Tierkommunikation Seminar im SelbststudiumDas Selbststudiums-Seminar ist die preisgünstigste Variante. Du erhältst ein Skript, in dem alle notwendigen Grundlagen für die Tierkommunikation ausgeführt sind. Außerdem erhältst Du (bei mir) Zugang zur Übungsplattform und die notwendigen Meditationen. Diese Form des Lernens ist für Menschen geeignet, die schon Erfahrung mit Meditations- und Entspannungstechniken haben und die unabhängig von zeitlichen und räumlichen Beschränkungen lernen wollen.

Vorteil: Preisgünstig. Du lernst wann und wo Du willst ohne Vorgaben in Deinem eigenen Rhythmus.

Nachteil: Es gibt keine Interaktion mit dem Seminarleiter oder anderen Teilnehmern. Du bist ganz für Dich und benötigst ein großes Maß an Eigenmotivation und Disziplin.

Egal für welche Ausbildungsform Du Dich entscheidest: Mit Deinen Tieren sprechen zu können wird Dein Leben und das Deiner Tiere fundamental verändern. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, das ich nie mehr missen möchte 🙂