Die regelmäßige Schutzimpfung für unsere tierischen Freunde wird von den Tierärzten immer wieder empfohlen und ist gegen bestimmte Erreger auch absolut sinnvoll. Nicht selten geht es unserem Hund, unserer Katze oder unserem Kaninchen aber nach der Impfung gar nicht gut. Doch wie können wir unseren lieben Vierbeinern helfen? Welche sanften naturheilkundlichen und homöopathischen Methoden helfen, Giftstoffe aus dem Impfserum auszuleiten und die sogenannte Impfkrankheit mildern, zeige ich Euch in diesem Beitrag.

Impfung – ja oder nein?

Die Kaninchenbesitzer unter uns werden es schon gehört haben: Eine neue, aggressive Variante des RHD-Virus grassiert in Deutschland. Die Anzahl der Todesfälle an RHD ist rasant gestiegen, ein in Deutschland noch nicht zugelassener Impfstoff wird teilweise aus Frankreich importiert und die Verunsicherung unter den Kaninchenhaltern ist groß.

“Soll ich mein Tier impfen lassen?” fragen die Besitzer. Es ist eine Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Egal ob Hund, Katze, Kaninchen oder Pferd: Tierartspezifische Viren und Bakterien können ein Risiko für die Gesundheit unserer Lieblinge darstellen.

Mögliche Impffolgen für Hund, Katze und Kaninchen

Impfungen gegen bestimmte Krankheitserreger können auch bei unseren Haustieren lebenswichtig sein. Wichtige Beispiele hierfür sind die Katzenseuche-Impfung bei der Katze, die Myxomatose-Impfung beim Kaninchen oder die Staupe-Impfung beim Hund. Die Imfstoff-Hersteller empfehlen in der Regel eine jährliche Auffrischung der meisten Impfungen, bei hohem Infektionsdruck sogar halbjährlich. Die tatsächliche Notwendigkeit dieser häufigen Provokation des Immunsystems ist umstritten und wird kontrovers diskutiert. Mehr und mehr Tierärzte entwickeln eigene, sanftere Impfschemata oder kontrollieren den Immunstatus über eine Blutuntersuchung, bevor sie sich zur Nachimpfung des Tieres entscheiden.

Ist eine Impfung unvermeidlich, geht sie leider oft nicht spurlos an unserem Liebling vorbei. Abgesehen von lokalen Reaktionen wie Schwellungen an der Einstichstelle und allgemeinen Krankheitssymptomen wie Abgeschlagenheit, Inappetenz und leicht erhöhte Körpertemperatur werden auch immer häufiger langfristige Impf-Komplikationen diskutiert. Hierzu zählen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zur Entwicklung einer Allergie, chronische Hautprobleme, chronische Verdauungsbeschwerden, chronischer Schnupfen, sogenannte Impfsarkome (Tumore an der Einstichstelle) sowie eine verstärkte Neigung, eine Epilepsie zu entwickeln.

Ausleiten schädlicher Impfzusätze

Die beschriebenen Impfkomplikationen sind in erster Linie auf Zusätze, sogenannte Adjuvantien, die dem Impfserum beigemischt werden, zurückzuführen – nicht auf den Impfstoff selbst. Diese Adjuvantien – beispielsweise Aluminium oder in Veterinärimpfstoffen noch immer Quecksilber – sollen eine Verstärkung der Immunantwort provozieren und damit den Impfschutz verstärken. Leider können solche Leicht- und Schwermetalle nicht einfach vom Körper ausgeschieden werden und sind nachweislich schädlich für den Organismus.

Algen

Die Naturheilkunde bietet wunderbare Substanzen, die helfen können, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Als besonders geeignet für die Schwermetallausleitung nach einer Impfung mit Quecksilbergehalt erweisen sich Chlorella- oder Spirulina-Algen.

Algen

Diese Algen sind in Tablettenform erhältlich und können dem Tier mit der normalen Nahrung verabreicht werden. Leider sind diese Algen nicht jedermanns Geschmack. So kann es sein, dass Dein Tier die Algen verweigert. Sollte dies der Fall sein, zwinge es bitte nicht, die Tabletten zu fressen. Biete sie ihm an und schaue, ob es sie annimmt. Nimmt es die Algen an, ist es gut. Wenn nicht, nutze andere Mittel zur Ausleitung.

Silizium

Silizium eignet sich hervorragend zur Ausleitung von Leichtmetallen wie Aluminium, die sehr häufig den Human- und Veterinärimpfstoffen zugesetzt werden. Organisches Silizium in kolloidaler Form erhältst Du in der Apotheke. Die meisten Tiere, besonders Hunde und Katzen, nehmen das Silizium sehr gerne an, da die industriell hergestellten Nahrungs- und Futtermittel nur noch sehr geringe Siliziummengen beinhalten.

Homöopathische Mittelauswahl zur Ausleitung von Impfungen

Die Homöopathie bietet ein weites Spektrum an Mitteln für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Auch die Ausleitung schädlicher Impfzusätze zählt dazu.

a) Gunpowder

Gunpowder, das Schießpulver, ist auch als “homöopathisches Antibiotikum” bekannt, weil es infizierten Wunden zur Heilung verhilft. Es ist das Vakzinose-Mittel und kann nach jeder Impfung verabreicht werden.

Potenz: D6 oder D12

Dosierung: 3-5 Globuli 3x täglich über 2 Wochen

b) Thuja

Thuja

Thuja, der Lebensbaum, gehört neben Gunpowder zu den wichtigsten Vakzinose-Mitteln. Insbesondere, wenn Nebenwirkungen wie Durchfall, übermäßige Warzenbildung oder gar Lähmungserscheinungen nach einer Impfung auftreten, ist Thuja das richtige Mittel.

Potenz: D6 oder D12

Dosierung: 3-5 Globuli 3x täglich bis zur Besserung der Symptomatik, mindestens 5 Tage

c) Silicea

Silicea, der Bergkristall, eignet sich zur Entgiftung nach einer Impfung, wenn sich an der Impfstelle ein eitriger Abszess gebildet hat. Auch bei Durchfall, unwillkürlichem Kotabgang oder epileptischen Zuckungen nach einer Impfung ist Silicea das richtige Mittel.

Potenz: D6 oder D12

Dosierung: 3-5 Globuli 3x täglich, bis zu zwei Wochen

Wichtig!

Verabreiche niemals mehrere Mittel gleichzeitig, sondern entscheide Dich für das Mittel, das am besten zum Tier, zur Situation und zu den beobachteten Symptomen passt. Dieses Mittel verabreichst Du in der vorgegebenen Potenz und Dosierung über den angegebenen Zeitraum. Tritt innerhalb von zwei Wochen keine Besserung ein oder sind die Symptome sehr stark ausgeprägt, kontaktiere unbedingt einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker.

Es gibt noch zahlreiche weitere homöopathische Mittel zur Ausleitung von schädlichen Impfzusätzen, die jedoch nur bei spezieller Indikation und mit Fachkenntnis verabreicht werden sollten. Am besten wendest Du Dich in dem Fall an einen ausgebildeten Homöopathen. Er kann Dir das richtige Mittel nennen und den Therapieverlauf optimal verfolgen.